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<title>Eva Gabriele Reichmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Eva Gabriele Reichmann</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Eva Gabriele Reichmann</b> (* <a href="16._Januar" title="16. Januar">16. Januar</a> <a href="1897" title="1897">1897</a> in <a href="Lubliniec" title="Lubliniec">Lublinitz</a> (Oberschlesien); † <a href="15._September" title="15. September">15. September</a> <a href="1998" title="1998">1998</a> in <a href="London" title="London">London</a>) war eine deutsch-britische <a href="Historiker" title="Historiker">Historikerin</a> und <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologin</a> jüdischer Herkunft. Sie trat nach 1945 besonders im Bereich der <a href="Antisemitismusforschung" title="Antisemitismusforschung">Antisemitismusforschung</a> hervor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Die Tochter des <a href="Judentum" title="Judentum">jüdischen</a> Paares Adolf und Agnes Jungmann wurde in <a href="Oberschlesien" title="Oberschlesien">Oberschlesien</a> geboren. Ihre Geschwister waren Otto und <a href="Elisabeth_Jungmann" title="Elisabeth Jungmann">Elisabeth Jungmann</a>. 1921 promovierte sie in Heidelberg bei <a href="Emil_Lederer" title="Emil Lederer">Emil Lederer</a> mit der Dissertation „Spontaneität und Ideologie als Faktoren der modernen sozialen Bewegungen“ zum Dr. phil.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eva Jungmann heiratete 1932<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> den Rechtsanwalt Hans Reichmann<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Beide arbeiteten in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> von 1924 bis zu ihrer Auflösung 1939 für den <a href="Centralverein_deutscher_Staatsb%C3%BCrger_j%C3%BCdischen_Glaubens" class="mw-redirect" title="Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens">Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens</a>, eine der wichtigsten Organisationen zum Schutz des <a href="Judentum" title="Judentum">Judentums</a> in Deutschland. 1938 wurde ihr Mann im Kontext der <a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Novemberpogrome 1938</a> einige Zeit im <a href="Konzentrationslager_Sachsenhausen" class="mw-redirect" title="Konzentrationslager Sachsenhausen">Konzentrationslager Sachsenhausen</a> interniert. Daraufhin emigrierte das Paar 1939 nach <a href="London" title="London">London</a>.
</p><p>Dort arbeitete Eva Reichmann als Übersetzerin für den Abhördienst der <a href="BBC" class="mw-redirect" title="BBC">BBC</a>. Im Jahr 1945 promovierte sie zum zweiten Mal an der <a href="London_School_of_Economics" class="mw-redirect" title="London School of Economics">London School of Economics</a> mit der Arbeit <i>Hostages of Civilization</i>, auf Deutsch 1951 erschienen unter dem Titel: <i>Die Flucht in den Hass. Die Ursachen der deutschen Judenkatastrophe</i>. Darin analysierte sie den Untergang der jüdischen Gemeinden Deutschlands und beschrieb den spezifischen Antisemitismus der Nationalsozialisten als Sonderfall allgemeiner <a href="Fremdenfeindlichkeit" title="Fremdenfeindlichkeit">Fremdenfeindlichkeit</a> gegen eine religiös-ethnische Minderheit und als Kompensation für eine tiefe „Unsicherheit im deutschen Nationalbewusstsein“. Sie befasste sich intensiver als z. B. <a href="Paul_Wilhelm_Massing" title="Paul Wilhelm Massing">Paul Wilhelm Massing</a> mit der ideenmäßigen Begründung des deutschen Nationalismus im 19. Jahrhundert, dem sie eine tiefe innere Unsicherheit über die Rolle des Landes in der Welt attestierte. Im Judenhass hat dieser Nationalismus einen geistigen Ausgleich für seine Identitätsschwäche gesucht und einen entscheidenden „Sonderfall an Gruppenspannungen“ zwischen jüdischer Minderheit und der Mehrheit erzeugt. Auf diese Spannungen hat der Nationalsozialismus propagandistisch aufgebaut. Reichmann sah bei der Erklärung des NS-Antisemitismus von der eigentlichen, „objektiven“, Lage der Juden im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts ab und richtete ihren Blick auf die ideologisch konstruierten Hintergründe der Antisemiten selbst, also auf die Seite der Täter und ihrer <a href="Sozialpsychologie" title="Sozialpsychologie">sozialen Psyche</a>.
</p><p>Wenn dieser Ansatz zur Erklärung des <a href="Holocaust" title="Holocaust">Holocaust</a> heute auch stärker differenziert und so nicht mehr vertreten wird, regte ihre Arbeit die folgende Forschung entscheidend an.
</p><p>Als eine der ersten deutschsprachigen Historikerinnen und als selbst verfolgte Jüdin sammelte und archivierte sie Berichte verfolgter Juden und Augenzeugen für die Forschungsabteilung der <a href="Wiener_Library" class="mw-redirect" title="Wiener Library">Wiener Library</a>. Als deren Leiterin wertete sie auch die Protokolle der <a href="N%C3%BCrnberger_Prozesse" title="Nürnberger Prozesse">Nürnberger Prozesse</a> aus. Zugleich engagierte sie sich stark für die Versöhnung der Überlebenden des Holocaust und exilierten deutschen Juden mit den übrigen Bürgern der Bundesrepublik. Dafür erhielt sie 1982 den <a href="Moses-Mendelssohn-Preis" title="Moses-Mendelssohn-Preis">Moses-Mendelssohn-Preis</a> und ein Jahr darauf das Große <a href="Bundesverdienstkreuz" class="mw-redirect" title="Bundesverdienstkreuz">Bundesverdienstkreuz</a>; 1970 hatte sie bereits die <a href="Buber-Rosenzweig-Medaille" title="Buber-Rosenzweig-Medaille">Buber-Rosenzweig-Medaille</a> erhalten.
</p><p>Eva Reichmann gilt als hervorragende Wissenschaftlerin, die direkt nach Kriegsende als betroffene Zeitzeugin den Weg zum Holocaust zu erforschen begann und, insbesondere mit ihrem Auftritt auf der entsprechenden Arbeitsgruppe des letzten gesamtdeutschen <a href="DEKT" class="mw-redirect" title="DEKT">Evangelischen Kirchentags</a> in Berlin 1961, einen Beitrag zur Versöhnung leistete.
</p><p>Von ihrer Schwester Elisabeth übernahm sie nach deren Tod 1958 die Verwaltung des literarischen Nachlasses von <a href="Max_Beerbohm" title="Max Beerbohm">Max Beerbohm</a>, ihres Gatten.
</p><p>Zum Selbstverständnis von Eva Gabriele Reichmann: „Also, ich bin eine Deutsche nicht mehr, eine Engländerin werde ich nie sein. Ich bin eine britische Staatsangehörige jüdischer Tradition, jüdischer Herkunft und bemühe mich, meine nie versagende und nie dahingegangene deutsche Loyalität noch zu bewahren, neben meiner britischen Loyalität, die von meinem ganzen Dank dafür geprägt ist, dass mir England eine Heimat gegeben hat, als Deutschland mir die Heimat zu nehmen begann.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li>(als Reichmann-Jungmann): <i>Der Untergang des Judentums.</i> In: <i>Der Morgen.</i> 8, Nr. 1, Berlin April 1932, S. 64–72 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.compactmemory.de/">online</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Hostages of Civilisation. A Study of the Social Causes of Antisemitism.</i> Hg. Association of Jewish Refugees Information 1945; Gollancz, London 1950
<ul><li>Deutsche Ausgabe: <i>Die Flucht in den Hass. Die Ursachen der deutschen Judenkatastrophe.</i> Frankfurt 1951, weitere Aufl. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt 1956–1969<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-86393-104-9.</li></ul></li>
<li>Herausgeberin: <i>Worte des Gedenkens für <a href="Leo_Baeck" title="Leo Baeck">Leo Baeck</a>.</i> Lambert Schneider, Heidelberg 1959</li>
<li><i>Der „bürgerliche“ Antisemitismus.</i> In <i>Der ungekündigte Bund. Neue Begegnung von Juden und christlicher Gemeinde.</i> Hrsg. <a href="Dietrich_Goldschmidt" title="Dietrich Goldschmidt">Dietrich Goldschmidt</a>, Hans Joachim Kraus. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen, <a href="Deutscher_Evangelischer_Kirchentag" title="Deutscher Evangelischer Kirchentag">Deutscher Evangelischer Kirchentag</a> Berlin 1961. <a href="Kreuz-Verlag" class="mw-redirect" title="Kreuz-Verlag">Kreuz-Verlag</a>, Stuttgart 1962. S. 93–102<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Größe und Verhängnis deutsch-jüdischer Existenz. Zeugnisse einer tragischen Begegnung.</i> Geleitwort <a href="Helmut_Gollwitzer" title="Helmut Gollwitzer">Helmut Gollwitzer</a>. Lambert Schneider, Heidelberg 1974</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Hannah_Arendt" title="Hannah Arendt">Hannah Arendt</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Christiane Goldenstedt, Eva Gabriele Reichmann: „Also, ich bin eine Deutsche nicht mehr.“ Spirale der Zeit 8/2010, Schriften aus dem Haus der FrauenGeschichte, S. 67–70, Barbara Budrich Verlag (auch auf Englisch).</li>
<li><a href="Arnold_Paucker" title="Arnold Paucker">Arnold Paucker</a>: <i>Eva Gabriele Reichmann.</i> In: <a href="Hans_Erler_(Schriftsteller)" title="Hans Erler (Schriftsteller)">Hans Erler</a> u. a. (Hrsg.): <i>„Meinetwegen ist die Welt erschaffen“. Das intellektuelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums. 58 Portraits.</i> Campus, Frankfurt 1997, ISBN 3-593-35842-5, S. 279–284.</li>
<li><i>Reichmann, Eva Gabriele.</i> In: <i><a href="Lexikon_deutsch-j%C3%BCdischer_Autoren" title="Lexikon deutsch-jüdischer Autoren">Lexikon deutsch-jüdischer Autoren</a>.</i> Band 18: <i>Phil–Samu.</i> Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. De Gruyter, Berlin u. a. 2010, ISBN 978-3-598-22698-4, S. 202–206.</li>
<li><i>Reichmann, Eva Gabriele.</i> In: <a href="Werner_R%C3%B6der" title="Werner Röder">Werner Röder</a>, <a href="Herbert_A._Strauss" title="Herbert A. Strauss">Herbert A. Strauss</a> (Hrsg.): <i>Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.</i> Band 1: <i>Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.</i> Saur, München 1980, S. 592.</li>
<li>Wilma Schütze: <i>Eva Reichmann – Plädoyers für jüdisches Leben im frühen NS-Deutschland.</i> In: Rebekka Denz / Tilmann Gempp-Friedrich (Hrsg.): <i>Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Anwalt zwischen Deutschtum und Judentum</i>. de Gruyter, Berlin / Boston 2021, ISBN 978-3-11-067542-9, S. 71–88.</li>
<li><i>Tragt ihn mit Stolz, den gelben Fleck</i>, Gespräch mit Eva Reichmann von <a href="Hajo_Funke" title="Hajo Funke">Hajo Funke</a>, in: <a href="%C3%84sthetik_%26_Kommunikation" title="Ästhetik & Kommunikation">Ästhetik & Kommunikation</a> Heft 51 (1983), Seiten 51–70.</li>
<li>Hannah Villette Dalby: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Central Voices from the Margins: Hannah Arendt, Eva G. Reichmann, <a href="Eleonore_Sterling" title="Eleonore Sterling">Eleonore Sterling</a>, Selma Stern-Taeubler and German-Jewish Traditions in the Twentieth Century</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Leo Baeck Institute Year Book</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>50</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2005, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220075-8744%22&key=cql">0075-8744</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>364–365</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1093/leobaeck%2F50.1.364">10.1093/leobaeck/50.1.364</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Eva+Gabriele+Reichmann&rft.atitle=Central+Voices+from+the+Margins%3A+Hannah+Arendt%2C+Eva+G.+Reichmann%2C+Eleonore+Sterling%2C+Selma+Stern-Taeubler+and+German-Jewish+Traditions+in+the+Twentieth+Century&rft.au=Hannah+Villette+Dalby&rft.date=2005&rft.doi=10.1093%2Fleobaeck%2F50.1.364&rft.genre=journal&rft.issn=0075-8744&rft.issue=1&rft.jtitle=The+Leo+Baeck+Institute+Year+Book&rft.pages=364-365&rft.volume=50" style="display:none"> </span></li>
<li>Michael Wildt: <cite style="font-style:italic">Reichmann, Eva Gabriele</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>21</span>. Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>319</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd116402571.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Eva+Gabriele+Reichmann&rft.atitle=Reichmann%2C+Eva+Gabriele&rft.au=Michael+Wildt&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=2003&rft.genre=book&rft.isbn=3428112024&rft.pages=319&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=21" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=116402571">Literatur von und über Eva Gabriele Reichmann</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dla-marbach.de/find/?tx_find_find%5Baction%5D=index&tx_find_find%5Bcontroller%5D=Search&tx_find_find%5Bq%5D%5Bauthor%5D=&tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_bis%5D=&tx_find_find%5Bq%5D%5Bdate_von%5D=&tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5D=Eva%20Gabriele%20Reichmann&tx_find_find%5Bq%5D%5Bsearchall%5D=&tx_find_find%5Bq%5D%5Btitle%5D=&tx_find_find%5BqParam%5D=1">Literatur von und über Eva Gabriele Reichmann</a> im Katalog des <a href="Deutsches_Literaturarchiv_Marbach" title="Deutsches Literaturarchiv Marbach">Deutschen Literaturarchivs Marbach</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/13084">Reichmann und die Antisemitismusforschung</a>; <i>Leben und Forschung der Eva Reichmann</i> von Kirstin Heinsohn, Vortrag in der <a href="Universit%C3%A4t_Hamburg" title="Universität Hamburg">Universität Hamburg</a> (1h Dauer. Mit Notiz zu ihrer Zusammenarbeit mit Arendt und Baeck)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/pnd116402571.html"><span style="font-style:italic;">Reichmann, Eva</span>.</a> In: <i><a href="Deutsche_Biographie" title="Deutsche Biographie">Deutsche Biographie</a></i> (Index-Eintrag).<span class="editoronly" style="display:none;"></span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Obituary: Eva Reichmann</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="The_Independent" title="The Independent">The Independent</a></cite>. 23. September 1998 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/obituary-eva-reichmann-1199981.html">co.uk</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Eva+Gabriele+Reichmann&rft.atitle=Obituary%3A+Eva+Reichmann&rft.btitle=The+Independent&rft.date=1998-09-23&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Reichmann, Hans</i>. In: Werner Röder, <a href="Herbert_A._Strauss" title="Herbert A. Strauss">Herbert A. Strauss</a> (Hrsg.): <i>Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.</i> Band 1: <i>Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.</i> Saur, München 1980, S. 592</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Christiane Goldenstedt: <cite style="font-style:italic">"Also, ich bin eine Deutsche nicht mehr." "Hence, I am a German no more."</cite> Hrsg.: Haus der FrauenGeschichte, Bonn. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>8</span>. Barbara Budrich Verlag, Opladne/Farmington Hills (USA) 2010.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Eva+Gabriele+Reichmann&rft.au=Christiane+Goldenstedt&rft.btitle=%22Also%2C+ich+bin+eine+Deutsche+nicht+mehr.%22+%22Hence%2C+I+am+a+German+no+more.%22&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.issue=8&rft.place=Opladne%2FFarmington+Hills+%28USA%29&rft.pub=Barbara+Budrich+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Rezension eines Buchs dieses Titels von <a href="Otto_Heller_(Schriftsteller)" title="Otto Heller (Schriftsteller)">Otto Heller</a>.- Zweimonatsschrift. Herausgeber <a href="Julius_Goldstein" title="Julius Goldstein">Julius Goldstein</a>; Redaktion: <a href="Max_Dienemann" title="Max Dienemann">Max Dienemann</a>, Margarete Goldstein, Eva Reichmann-Jungmann, Hans Bach. Erschien von 1925 bis H. 4, 1938.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Das umfangreiche Literaturverzeichnis und die im Buch verarbeitete Literatur geben einen guten Überblick über die sehr frühe wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Holocaust und mit dem Antisemitismus der Weimarer Zeit; solche Lit. überwiegend in Englisch, teilw. in Deutsch. Einige dieser Werke wurden später in Dtld. nur in geringem Maß rezipiert. Daher ist das Buch auch wissenschaftshistorisch wichtig.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">mit weiteren Diskussionsbeiträgen auf den ff. Seiten, davon Reichmann S. 118 f.</span>
</li>
</ol>
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